Vemaventuri bringt den „Solution Finder“ auf den Markt
Vom Rätselraten zur messbaren Realität: Vemaventuri bringt den „Solution Finder“ auf den Markt, um das ungenutzte Potenzial von Sensoren im Betonbau zu erschließen
Trotz der zunehmenden Komplexität im Betonbau bleibt das Potenzial der Sensortechnologie branchenweit weitgehend ungenutzt. Bauunternehmer, Ingenieure, Architekten und Bauträger stützen sich weiterhin auf Annahmen, anstatt messbare Echtzeitdaten zu nutzen.
Vemaventuri, eine Tochtergesellschaft von PERI und Spezialist für digitale Betonüberwachung, schließt diese Lücke mit der Einführung seines neuen „Solution Finder“. Das Tool soll Fachleuten aus der Baubranche dabei helfen, typische Herausforderungen auf der Baustelle in praktische, sensorgestützte Lösungen umzusetzen.
Auf den heutigen Baustellen basieren wichtige Entscheidungen nach wie vor häufig eher auf Erfahrung und Schätzungen als auf objektiven Daten. Von der Bestimmung des richtigen Zeitpunkts für den Schalungsabzug über die Überprüfung der ordnungsgemäßen Verdichtung bis hin zur Steuerung des thermischen Verhaltens – Unsicherheit bleibt ein ständiges Risiko.
Gleichzeitig gibt es bereits Sensortechnologie, die solche Erkenntnisse liefern kann, doch wird sie in der täglichen Projektarbeit nur selten systematisch eingesetzt.
Der Vemaventuri Solution Finder schließt diese Lücke. Anstatt die Nutzer dazu aufzufordern, in Produktkategorien zu denken, geht er von den tatsächlichen Problemen vor Ort aus und setzt diese in datengestützte Überwachungskonzepte um.
Die Nutzer können aus typischen Herausforderungen wie den folgenden wählen:
- Betonqualität und Mängel
- Wetter- und Standortbedingungen
- Sicherheit bei der Schalungsarbeit
- Zeitverlust und Effizienz
Auf der Grundlage der Eingaben aus den beiden vorangegangenen Schritten empfiehlt das Tool im dritten Schritt geeignete Überwachungslösungen aus dem Portfolio von Vemaventuri, darunter PHONO, TEMO, SONO und PREMO.
Der „Solution Finder“ spiegelt die Tatsache wider, dass verschiedene Interessengruppen denselben Mangel an Transparenz auf sehr unterschiedliche Weise erleben:
Für Auftragnehmer
Der Einsatz von Sensortechnologie wird oft eher als zusätzliche Komplexität denn als geschäftlicher Treiber wahrgenommen. Tatsächlich ermöglicht sie jedoch schnellere, besser vorhersehbare Prozesse und verringert kostspielige Unsicherheiten bei konkreten Bauvorhaben. Anstatt sich auf Annahmen zu verlassen, erhalten Bauunternehmer eine messbare Entscheidungsgrundlage, wodurch Risiken in kontrollierte Leistung umgewandelt und sowohl die Geschwindigkeit als auch die Rentabilität verbessert werden.
Für Bauingenieure und Statiker
Eine große Herausforderung liegt in der Diskrepanz zwischen den Planungsannahmen und der tatsächlichen Ausführung vor Ort. Ohne zuverlässige Daten bleibt der Bauprozess eine „Black Box“. Die sensorgestützte Überwachung liefert einen objektiven Nachweis dafür, dass die Planungsparameter in der Praxis eingehalten werden, und stärkt damit sowohl das technische Vertrauen als auch die Dokumentationsgrundlage im Falle von Streitigkeiten.
Für Architekten
Architekten werden letztendlich anhand des sichtbaren Ergebnisses und der Projektumsetzung beurteilt. Oftmals fehlt ihnen jedoch der direkte Einblick in die Ausführungsqualität auf der Baustelle. Sensordaten tragen dazu bei, diesen Kontrollverlust zu verringern, indem sie eine frühzeitigere Erkennung von Ausführungsproblemen ermöglichen – insbesondere bei anspruchsvollen Anwendungen wie Architekturbeton –, und so die Einhaltung der Entwurfsvorgaben, der Zeitpläne und das Vertrauen der Bauherren sichern.
Für Entwickler und Investoren
Der Erfolg eines Projekts hängt von planbaren Zeitplänen, kontrollierten Risiken und zuverlässiger Qualität ab. Allerdings bleiben Bauprozesse oft undurchsichtig, bis Probleme auftreten.
Durch die Umwandlung von Baudaten in transparente, überprüfbare Erkenntnisse verringert die sensorgestützte Überwachung Unsicherheiten und unterstützt eine fundiertere Entscheidungsfindung über den gesamten Projektlebenszyklus hinweg.
„Mit dem Solution Finder machen wir den Nutzen der Sensortechnologie aus einer problemorientierten Perspektive zugänglich“, sagt Michel Seeger, CEO von Vemaventuri. „Unser Ziel ist es, der Branche dabei zu helfen, von auf Annahmen basierenden Prozessen zu messbaren, überprüfbaren Konstruktionen überzugehen.“

