Quick Start Guide Hub SONO Hub
Haftungsausschluss: Der Benutzer ist verpflichtet, die aktuell gültigen Bedienungsanleitungen für alle verwendeten Vemaventuri-Produkte zu beachten und einzuhalten.
01 Vorbereitung
Hinweis: Kalibrierung bedeutet, dem SONO Hub mitzuteilen,Hub sich dieser Beton verhält, damit das Feuchtigkeitsergebnis der tatsächlichen Mischung entspricht. Sie verändern den Beton nicht – Sie passen lediglich die Voreinstellung an, damit das Gerät diese Mischung korrekt interpretiert.
Voraussetzungen:
• Chargenbericht oder Mischungsrezeptur mit der Rohdichte im feuchten Zustand und dem Zementgehalt aus einer zuverlässigen Quelle
• Die am besten geeignete CHAR-Auswahl für diese Mischung
• Bekannter Feuchtigkeitswert oder Referenzverfahren (DARR / ofentrocken) für G-Set-Prüfungen
Kalibrierungsablauf:
1) Öffne „Messen“
2) Tippen Sie auf „Parameter anpassen“
3) Feinabstimmung (G-Set + Dichte + Char + Zement)
4) Voreinstellung speichern
Tipp zu Voreinstellungen: Speichern Sie separate Voreinstellungen für verschiedene Mischungen, Quellen und Jahreszeiten. Ein G-Set, das im Winter funktioniert, ist unter heißen, trockenen Sommerbedingungen möglicherweise nicht geeignet.
02 Parameter
G-Set
- Funktionsweise: Gleicht das im Zuschlagstoff gebundene Wasser aus, das nicht sofort für die Hydratation zur Verfügung steht.
- Stell dir das so vor: Aggregat ist wie ein nasser Schwamm. Ein Teil des Wassers bleibt darin eingeschlossen und kann nicht sofort genutzt werden.

a: Oberflächenwasser
b: Kernwasser
c: Freies Wasser
- Standardverfahren: Vergleichen Sie SONO dem bekannten Wassergehalt von korrekt gemischtem Beton mit oberflächentrockenen Zuschlagstoffen oder mit einem präzisen DARR-/ofentrockenen Wert und verwenden Sie diese Differenz zur Festlegung des Basis-G-Sets.
- Anpassung vor Ort: Der erste Wert ist der Ausgangswert, kann jedoch im laufenden Betrieb je nach Veränderung der Gesamtfeuchte variieren. Sollten sich die Ergebnisse verschieben, sollten vor einer Anpassung mögliche Ursachen bei der Chargenzusammensetzung oder Probenahme untersucht werden.
- Zu beachten: Recycelter Zuschlagstoff, Kalkstein/kalkhaltiger Zuschlagstoff, Baggergut, feuchte Halden, Regen und jahreszeitliche Veränderungen.
CHAR
- Funktion: Gibt dem Gerät an, wie fein oder grob die Korngrößenverteilung ist.
- Einfache Regel: Fein = sandig / mörtelreich. Normal = typischer Fertigmörtel. Grob = größere Steine und wenigerMörtel. Spezial = baustellenspezifisch nach Überprüfung.
- Warum das wichtig ist: Es verändert die Art und Weise, wie das Gerät die Zusammensetzung von Aggregaten und Oberflächenwasser interpretiert.
- Bewährte Methode: Wählen Sie zuerst die nächstgelegene Abstufung und überprüfen Sie diese anschließend mit einigen Kontrollprüfungen.

Rohdichte (nass)
- Funktion: Unterstützt das Radar bei der Interpretation, wie sich das Signal durch den Beton ausbreitet.
- Verwendung: Geben Sie die Rohdichte im feuchten Zustand ein, die Sie aus einem Vibrationstest, einer Mischberechnung, Lieferdaten oder einem verifizierten Laborwert ermittelt haben.
- Warum das wichtig ist: Eine falsche Dichte kann das Feuchtigkeitsergebnis verfälschen, selbst wenn die Mischungsrezeptur unverändert bleibt.
- Achten Sie auf: Unterschiede in der Verdichtung, Änderungen des Zuschlagstoffanteils oder die Verwendung eines alten Wertes für eine neue Mischung.
Zementgehalt
- Hinweis auf dem Etikett: Verwenden Sie für die Berechnung des Wasser-Zement-Verhältnisses den in der geltenden lokalen Norm vorgeschriebenen Zementwert. Dieser bezieht sich möglicherweise auf den Zementäquivalent-Bindemittelgehalt und nicht nur auf reinen Zement.
- Standardmischungen: Verwenden Sie den im Chargenprotokoll angegebenen Zementanteil oder die genehmigte Mischungszusammensetzung.
- Beispiel (EU / EN 206-1): 314,4 Zement + (50 Flugasche × 0,4 = 20) + 17,5 Silikastaub = 351,9 kg/m³ Zementäquivalentgehalt.
- Wichtig: Dieser Wert wirkt sich nur auf das berechnete Wasser-Zement-Verhältnis aus und ändert nichts am gemessenen Wassergehalt.
03 G-Set-Methode
Grundkalibrierung
-
Beginnen Sie im Normalbetrieb mit der manuellen/Referenzmethode.
-
Verwenden Sie den bekannten Wassergehalt von korrekt gemischtem Beton mit oberflächentrockenen Zuschlagstoffen oder einen genauen DARR-/Ofentrocknungswert.
-
Stellen Sie die richtige Zeichen- und Rohdichte ein.
- Messen Sie die frische Probe und vergleichen Sie SONO dem Referenzwert.
- Verwende die Differenz als Basis-G-Set und speichere diesen Wert dann als Voreinstellung für diesen Mix.
Standortanpassung
- Verwenden Sie das gespeicherte Basis-G-Set vor Ort als Ausgangspunkt.
- Sollten sich die Messwerte verändern, sollten zunächst mögliche Ursachen im Beton oder im Mischprozess untersucht werden.
- Wenn die Bedingungen vor Ort dauerhaft von den Referenzbedingungen abweichen, passen Sie das Arbeits-G-Set anhand der Ausgangswerte an und überprüfen Sie dies anhand der nächsten Probe.
Beispiel: SONO 205 l/m³ und Referenzwert = 185 l/m³. Das SONO liegt um 20 l/m³ zu hoch, daher ist der Arbeits-G-Set-Wert um 20 l/m³ zu reduzieren und bei der nächsten Probe zu überprüfen.

Anpassungsprüfungen vor Ort:
Führen Sie Standortanpassungsprüfungen durch, wenn:
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Die Werte von Lkw zu Lkw weichen ungewöhnlich stark voneinander ab
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Die Labor- und Vor-Ort-Ergebnisse stimmen nicht überein
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sich die saisonalen, lagerbezogenen oder aggregierten Rahmenbedingungen stark ändern
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Es wird recyceltes oder sehr poröses Zuschlagmaterial verwendet
Hinweis: Referenzmethoden legen den Start-G-Set fest. Liegt das gemessene Wasser außerhalb der erwarteten Grenzwerte, sollten mögliche Ursachen gemeinsam mit der Mischanlage untersucht werden, bevor der G-Set geändert wird
04 Fehlerbehebung
| Mögliche Ursache | Was ist zu überprüfen? |
| Wert zu hoch |
Sehr nasses oder poröses Zuschlagmaterial, falscher CHAR-Wert, Rückstände von LKW-Waschwasser, oder zu kleines G-Set. |
| Wert zu niedrig |
Trockenes Zuschlagmaterial, falsche Dichte oder ein zu großer G-Set-Wert in negativer Richtung kann Recyclingbeton freies Wasser schnell aufnehmen. |
| Schwankungen zwischen den Fahrmischern |
Die Feuchtigkeit des Zuschlagstoffs änderte sich, die Dosierung des Zusatzstoffs änderte sich, die Anlage durch zusätzliche Wasserzugabe ausgeglichen, oder Rückstände aus LKW/Fass beeinträchtigten die Probe |
| Fehlanpassung des W/C-Verhältnisses |
Der Zementwert stimmt nicht mit dem angegebenen Zementwert oder der Regel für zementäquivalente Bindemittel. |

