Sicherung der Betonqualität bei einem komplexen Fundament
HS2 W129 Fußgängerbrückenpfeiler (Coventry, Großbritannien)
Balfour Beatty VINCI
HS2 W129 Fußgängerbrückenpfeiler
Beschreibung
Der HS2-W129-Fußgängerbrückenpfeiler in der Nähe von Coventry ist Teil eines großen britischen Infrastrukturprogramms. Das Fundament des Pfeilers zeichnet sich durch eine einzigartige, facettenreiche Geometrie aus, die darauf ausgelegt ist, den Betonverbrauch zu reduzieren. Diese Geometrie erforderte eine vollständig geschlossene, hochkomplexe Spezialschalung, die während des Betoniervorgangs nur eine eingeschränkte Sicht ermöglichte.
Das Projekt wurde vom Bauunternehmen Balfour Beatty VINCI unter Einsatz modernster PERI-Schalungssysteme und digitaler Fertigungsverfahren realisiert. Zur Unterstützung der Qualitätssicherung während des Betoniervorgangs kam die Betonsensorik von Vemaventuri zum Einsatz.
Herausforderungen
Die maßgeschneiderte Fundamentgeometrie erforderte interne Aussparungen und führte nach dem Zusammenbau zu einem geschlossenen Schalungssystem. Während des Betoniervorgangs war eine Sichtprüfung des Füllstands und der Verdichtung im Inneren der Schalung nicht möglich.
Zu den wichtigsten Herausforderungen gehörten:
- Eingeschränkte Sicht beim Einbringen von Beton in geschlossenen Schalungen
- Risiko einer ungleichmäßigen Befüllung oder unzureichenden Verdichtung bei komplexer Geometrie
- Anforderungen an die Qualität und Dokumentation für eine kritische Infrastruktur
- Nacharbeiten, Verzögerungen oder eine vorsichtige Überfüllung sollten vermieden werden
Lösung und Ergebnisse
Vemaventuri stellte digitale Betonsensorik bereit, um eine kontrollierte und nachweisbare Betonierung im geschlossenen Fundament zu ermöglichen.
Vor dem Betonieren wurden drahtlose Sensoren strategisch innerhalb der Schalung positioniert. Während des Betoniervorgangs lieferten die Sensoren Echtzeitdaten zum Betonfüllstand und zur Verdichtung, sodass das Baustellenpersonal den Füllfortschritt trotz fehlender Sichtverbindung überwachen konnte.
Die Echtzeit-Sensordaten ermöglichten fundierte Entscheidungen hinsichtlich der Einbaufolge und -geschwindigkeit und bestätigten, dass der Beton im gesamten Bauwerk wie vorgesehen eingebracht und verdichtet wurde. Dadurch wurden Unsicherheiten beseitigt und die Abhängigkeit von konservativen Annahmen verringert.
Infolgedessen konnte der Betoniervorgang mit einem hohen Maß an Sicherheit und Kontrolle durchgeführt werden. Das Projektteam erzielte eine gleichbleibende Betonqualität, minimierte das Risiko von Mängeln oder Nachbesserungen und erhielt objektive Unterlagen zur Untermauerung der Qualitätssicherungsanforderungen für ein bedeutendes Infrastrukturprojekt.



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